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Wein aus Österreich

Wein aus Österreich

Österreich hat eine lange Weinbautradition. Einer der ältesten Funde von Weintraubenkernen wird auf die Zeit von 10. bis 9. Jahrhudert vor Christus datiert und wurde im Traisental gefunden,was damit auf einen der ältesten Nachweise von Reben in Mitteleuropa hindeutet. Weinbau im größeren Stil betrieben im 1. Jahrhundert vor Christus die Römer in den Regionen Carnuntum, Neusiedler See, im Südburgenland und in der Steiermark. In Österreich gibt es 16 Weinbaugebiete ( Incl. der Teilgebiete der großen Weinbaugebiete wie z.B. der Steiermark ) mit einer Gesamthektarfläche von knapp 46,000 HA, auf denen ca. 33% Rotwein und 67 % Weißwein angebaut werden. Die bedeutenden Weinbaugebiete von Österreich befinden sich vorwiegend im Osten des Landes. Hier sind die klimatischen Voraussetzungen für Weinbau am besten gegeben. Aber auch in den anderen Landesteilen Österreichs gibt es Weinbau, wenn auch im kleinen Stil.

Wir stellen Ihnen hier die bedeutenden Weinbaugebiete in Österreich vor:

  • Burgenland – Die zweitgrößte Weinbauregion Österreichs mit 14.560 Ha. Rebfläche. Das Weinbaugebiet teilt sich in 4 Anbaugebiete – Neusiedlersee, Südburgenland, Mittelburgenland und Neusiedlersee-Hügelland auf. Auf den verschiedenen, unterschiedlichen Böden gedeihen je nach Standort rote und weiße Rebsorten gleichermassen gut. So gedeihen mit die besten Rotweine Östereichs im Mittelburgenland auf den meist schweren und tiefgründigen Böden. Besonders Blaufränkisch, aber auch Zweigelt ist hier zu erwähnen. Aber auch Weißweinsorten, wie Chardonnay, Welschriesling, Weißburgunder und Grüner Veltliner bringen in den etwas höher gelegenen Gebieten – wie zum Beispiel. dem Leithagebirge, durchaus beachtliche Ergebnisse. Vergessen sollte man aber auch nicht die Süßweine, die in den Weinbergen um den Neusiedlersee produziert werden, wie Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen. Hier begünstigt die Feuchtigkeit im Herbst die Botrytisbildung auf den Trauben, die die Basis für her-ausragende Süßweine bildet, die zu den besten in Europa zählen.

 

  • Carnuntum – Nördlich an das Burgenland grenzend liegt dieses kleine Weinbaugebiet. Mit gerade einmal 910 Hektar Rebfläche. Heute hat sich das Gebiet als neues „Rotweineldorado“ Österreichs einen Namen gemacht. Wenn auch ca. ein Drittel der Rebfläche mit Grünem Veltliner angepflanzt wird. Hier gedeihen sowohl fruchtig elegante Weißweine, aber auch kräftig, muskulöse Rotweine, die überwiegend aus Blaufränkisch und Zweigelt erzeugt werden und unter dem Markennamen „Rubin Carnuntum“ als Cuvee mit überwiegendem Bestandteil der beiden Rebsorten vermarktet werden.

 

  • Steiermark – Besteht aus den Weinbaugebieten Südsteiermark, Südoststeiermark und Weststeiermark und hat ca. 4250 Ha. Der Weinbau wird großteils in Steillagen betrieben, was sich besonders in der Südsteiermark als besonders mühsam erweist, da dort ein Großteil der Rebflächen mehr als 26 Grad Neigung aufweisen. Die Steiermark bietet ideale Bedingungen für Weißweinsorten. Innerhalb des Weinbaugebiets finden wir eine Menge von unterschiedlichem Terroir und auch das Mikroklima variiert sehr stark. Bei den Böden handelt es sich um Sand-, Vulkan-, Schiefer- und Kalkböden um nur einige der wichtigsten Böden zu benennen. Besonders gut gedeihen hier die Rebsorten Sauvignon Blanc, Chardonnay, Weiß- und Grauburgunder, sowie nicht zu vergessen der Gelbe Muskateller, der auf den Kalkböden der Südsteiermark besondere Eleganz und Feinheit erreicht.

 

  • Weinviertel – Im Norden an Tschechien grenzend, ist das Weinviertel mit knapp 16.000 Hektar das größte Weinbaugebiet in Österreich. Hier ist das Land weit mit sonnigen Ebenen und es befinden sich dort viele schöne Heurigenlokale, die beliebte Ausflugsziele für Einheimische und Touristen sind. Hier dominiert der Lössboden, auf dem sich traditionell der Grüne Veltliner besonders wohl fühlt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass im Weinviertel ca, 50 % Grüner Veltliner angebaut wird. Im Süden des Anbaugebietes, also Richtung Wien, kommen auch andere Bodenarten wie Lehm, Mergel, Sand und Kalk dazu und hier widmet man sich auch den Rebsorten Chardonnay, Welschriesling und Weißburgunder. Eine Besonderheit im Weinviertel ist das sogenannte Retzer Land, das wie eine Klimainsel inmitten des gemäßigten Klimas des Weinviertels heraus sticht. Hier sind die Sommer richtig heiß und die Winter kalt – mit einer Sonnenscheindauer, die mit die längste in ganz Österreich ist. Das Resultat dieses ungewöhnlichen Klimas sind körperreichere und komplexere Weine.

 

  • Donauland-Wagram- Das Weinbaugebiet befindet sich nordwestlich von Wien und wird von der Donau geprägt. Die Besonderheit dieses Weinbaugebietes ist eine Geländestufe aus eiszeitlichem Löss, am linken Donauufer, die sich 30 Kilometer entlang des Flusses erstreckt – dem Wagram. Hier auf den Lössterassen wachsen in erster Linie Weißweinsorten, natürlich wieder der Grüne Veltliner, aber auch schon fast ausgestorbene Rebsorten wie der Rote Veltliner. Die Weine sind meist fruchtig und aromatisch. Im äußersten Norden des Weinbaugebiets in Großriedenthal werden, so die Verhältnisse es heutzutage noch zulassen, hervorragende Eisweine gekeltert.

 

  • Wien- Auf 700 Ha. wird in Wien von ca. 500 Winzern Weinbau betrieben. Eine Spezialität ist der „Gemischte Satz“ bei dem der Winzer verschiedene einheimische Rebsorten zu einer Cuvee vermählt. Aus diesen Cuvees machen die Winzer den berühmten Heurigen der vom 11. November bis Jahresende, aus Weinen der neuen Ernte, ausgeschenkt wird. Der größte Teil der Wiener Weine wird in Wien selbst getrunken.

 

  • Thermenregion – Schon in der Antike waren hier Thermalbäder bekannt. Nach diesen ist die Region noch heute bezeichnet. Das Weinbaugebiet umfasst 2300 Hektar, mit ca. 1300 Betrieben. Durch den Wienerwald ist die Thermenregion vor kalten Westwinden geschützt ebenso unterstützt das warmtrockene Klima von Osten den Weinbau. So ist es nicht verwunderlich, dass die Thermenregion eines der wärmsten Anbaugebiete Österreichs ist. Dies begünstigt Rebsorten mit langer Reifedauer, wie Grüner Veltliner, Blaufränkisch und Cabernet Sauvignon. Dreiviertel der Fläche wird mit Weißwein angebaut, aber Rotwein ist auch hier immer mehr im Kommen. Besondere Rebsorten der Thermenregion sind der Rotgipfler und der Zierfandler, die dort als Spezialitäten angebaut werden. Beide Sorten ergeben Weine mit deutlicher Frucht, würzig und aromatisch mit frischer Säure. Daher sind diese Weine oftmals sehr lange lagerfähig sind.

 

  • Traisental – Das jüngste Anbaugebiet Österreichs wurde erst 1955 als eigenständiges Anbaugebiet etabliert. Im Norden wird das Gebiet durch die alte Römerstadt Traismauer begrenzt, gegen Süden erstreckt sich das Weinbaugebiet bis St. Pöslten. Die Weinberge liegen rechts und links des Flusses Traisen. Viele Klein- und Kleinstterassen mit Weinbergen prägen das Landschaftsbild. Auf der rechten Uferseite dominiert Löss und Lehm, was etwas weichere und mildere Weine als auf der linken Uferseite ergibt. Auf der linken Uferseite dominieren Löss und Kalk, was Weine mit frischer Frucht und mineralischen Geschmacksnoten hervorbringt. Mit 680 Hektar gehört dieses Weinbaugebiet zu den eher kleineren in Österreich.

 

  • Wachau – Wunderbare Rieslinge und Grüner Veltliner, die Wachau ist Weißweingebiet. Die Wachau liegt im äußersten Westen der Weinbauregion Niederösterreich, an der Engstelle der Donau mit wunderschöner Landschaft und erstreckt sich im Westen von der Stadt Krems, bis in den Westen zum Städtchen Melk, mit seinem weltbekannten Stift – auf 30 Kilometer Länge. Oftmals handelt es sich um Steillagenweinberge und Terrassen, die den Winzern bei der Bearbeitung viel Arbeit abverlangen. Auf 1400 Hektar wird hier Weinbau betrieben Das von Ungarn einströmende Warm- und Trockenwetter mildert die kühlen Winde des nahe gelegenen Waldviertels ab. Die meist kargen Gesteins- und Verwitterungsböden geben den Weinen Ihre unverwechselbare Stilistik und Aromatik. Nicht selten findet man in den Toplagen überdurchschnittlich feine Rieslinge, die sich mit den besten Deutschen Rieslinggewächsen von Mosel und Rheingau durchaus messen können.

 

  • Kremstal – Im Zentrum diese Weinbaugebiets liegt Krems, die heimliche Weißweinhauptstadt Österreichs. Hier liegt auch die größte Winzergenossenschaft Österreichs, die „Winzer Krems“. Auf 2243 Hektar wird im Kremstal Wein angebaut. Auf den Lössböden beidseits der Donau wachsen hervorragende Grüne Veltliner auf teilweise steilen Terassenlagen. Hier läuft der Grüne Veltliner zu Topform auf und überrascht mit seiner duftigen Art und dem typischen „Pfefferl“im Abgang. Eine Spezialität ist der Rote Veltliner, der nicht mit dem Grünen Veltliner verwandt ist.

 

  • Kamptal – Ein Weinbaugebiet, das nördlich der Donau beheimatet ist. Zentrum des Gebietes ist Langenlois, Auf ca. 3800 Hektar wird Wein angebaut. Ähnliche Boden- und Klimaverhältnisse wie im Kremstal bringen außergewönliche Weißweine hervor. Besonders bekannt ist die Toplage des Kamptals – Heiligenstein – die auf Ihren Urgesteinsböden langlebige Rieslinge mit tiefer Mineralik und lebendige Säure hervorbringt.